Der Cluburlaub gehört dann mit Abstand zu den beliebtesten Arten zu verreisen. Aber den Club an sich gibt es schon längst nicht mehr – für spezielle Urlaubstypen wie Familien, Aktivsportler oder Strandfanatiker haben auch die Anbieter inzwischen sehr differenzierte Angebote. Die Vorteile, warum ein Cluburlaub bei vielen Deutschen so beliebt ist, sind bekannt: Generell bietet er eine perfekte Mischung aus erholsamen Genuss und belebenden Aktivitäten.

Die Lage der Clubgelände ist meistens hervorragend – ob am Strand oder in den Bergen. Getränke und Mahlzeiten sind oft all-inklusive im Pauschalpreis eingeschlossen. Auf den Anlagen gibt es umfassende Angebote für Sport, Wellness und Unterhaltung, die außerdem das menschliche Grundbedürfnis von Gemeinschaft befriedigen.

Aber auch die Clubs finden natürlich Konkurrenz durch clubähnliche Hotels oder Kreuzfahrten, die mit Programmen um die Gunst der zahlungskräftigen Erholungssuchenden und Erlebnishungrigen buhlen. Ihre Antwort sind daher immer passgenauere Konzepte für bestimmte Zielgruppen. Denn gerade Club-Urlauber wissen oft sehr genau, was sie von den schönen Wochen im Jahr erwarten.

Familiengerecht mit Kinderspaß

Ideal sind viele Clubanlagen für Familien: Dank Freizeitbeschäftigung und Animation rund um die Uhr müssen Eltern sich kaum um Beschäftigung kümmern, die es im Club wirklich genug gibt. Stattdessen können sie selbst entspannen, während sich die Kleinen zum Beispiel in Adventure Parks mit Water-Fun-Bereich aus Pool, Rutschen sowie Spielplatz austoben. Hinzu kommt eine professionelle Kinderbetreuung.

Auch wer ein Baby an Bord hat, muss nicht die gesamte Ausstattung mitnehmen. Oft gibt es eine Betreuung von Kindern ab Null Jahren in separaten Räumlichkeiten, um frischgebackenen Eltern einen sorglosen Urlaub zu ermöglichen. Utensilien wie Hochstühle, Flaschenwämer oder Babybettchen stellen die Clubs zur Verfügung. Viele Apartments oder Suiten sind bewusst familien- bzw. kindgerecht gestaltet und ausgestattet. Besonders werdende Mütter genießen dann, dass sie sich um nichts mehr kümmern müssen. Vor Ort lassen sie sich stattdessen mit herrlichen Spa-Anwendungen verwöhnen.

Training mit Olympia-Siegern

Aber auch Sport-Fanatiker kommen auf ihre Kosten. Im Nulltarif enthalten sind  Angebote wie Wassersport, geführte Wandertouren, Radfahren, Tennis und zahlreiche andere Sportvergnügung. Sehr olympisch wird es im kommenden Jahr im Robinson Club: Neu im Event-Programm ist zum Beispiel die älteste olympische Sportart, das Ringen. Im Juli vermittelt Alexander Leipold, mehrmaliger Welt- und Europameister sowie Sieger der olympischen Spiele 2000 in Sydney, im Club in Österreich die Grundlagen und die Faszination dieses traditionsreichen Sports.

Das Swim Camp im türkischen Antalya wird vom mehrfachen Weltmeister im Freiwasserschwimmen, Thomas Lurz, sowie dem britischen Schwimmer und Rekordhalter im Freestyle, David Davies, geleitet. Darüber hinaus vermitteln die erfolgreichen Beach​volleyballer und Olympiasieger 2012 Julius Brink und Jonas Reckermann sowie die viermalige deutsche Beachvolleyball-Meisterin Sarah Niedrig in verschiedenen Trainingscamps ihre Tipps und Tricks am Ball.

Erstmalig haben Reisende aber auch die Möglichkeit, sich im Urlaub das Deutsche Sportabzeichen zu sichern. Die Auszeichnungen für Jung und Alt ab 6 Jahren werden in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund im Oktober 2016 im griechischen Club in Sissi vergeben.

Luxus pur

Und wer nicht nur Strandurlaub verbringen möchte, sondern ihn auch etwas luxuriöser gestalten will, für den ist der Club zum Beispiel auf den Malediven attraktiv. Auf der Westseite der Robinson-Trauminsel etwa locken 120 Qua-dratmeter große Luxus-Wasservillen. In ihnen hat man über eine durchgehende Glasfront zur Meerseite den herrlichen Blick über das türkisblaue Wasser der Lagune. Wer etwas mehr auf seinen Geldbeutel schauen muss, schlägt deshalb einfach etwas schneller zu – Frühbucherrabatte senken Preise oft um 20 Prozent.