Der Winter neigt sich langsam dem Ende zu, die Sonne bekommt wieder Kraft, die Tage werden länger – die beste Zeit, bei einem Kurztrip den Rest der Kälte abzuschütteln. Deswegen haben Sie sich für etwas ganz Verrücktes entschieden. Sie lassen das Auto stehen, setzen sich in die Bahn und fahren nach … Celle. Ja, genau. Nach Niedersachsen. Eine ganz spontane Idee, auf die auch aus Ihrem Freundeskreis bisher kaum jemand gekommen war. Dabei soll Celle sich anfühlen, als wäre man plötzlich in einem Märchen gelandet.

Die verzauberte Altstadt mit ihren kleinen Fachwerkhäusern, das malerische Schloss, die Aller, die entspannt die Stadt durchfließt und sich von den Fischern nicht stören lässt. Die Menschen hier sind freundlich und versorgen Sie mit Geheimtipps. So haben Sie auch den kleinen Laden gefunden, in dem Sie Heidehonig und Heidegeist für zu Hause kaufen. Und abends geht es in ein Gasthaus, in dem der Koch Sie damit überrascht, was die niedersächsische Küche abseits von Heidschnucke und Grünkohl zu bieten hat.

Es wird Sommer. Sie wollen raus, raus in die Natur. Durchatmen, ausspannen, sich bewegen, mal von oben auf die Welt schauen. Nachdem Sie Ihre Freunde auf Instagram schon mit den Bildern aus Celle überrascht hatten, folgt der nächste Clou. Dieser Sommer gehört nicht Spanien, er gehört auch nicht Italien. Es geht auf die Schwäbische Alb. Keine Flugverspätung, kein Stau am Weg über den Brenner.

Die Zugfahrt ist so entspannt, Sie fühlen sich, als säßen Sie im Wohnzimmer, während draußen die Landschaft vorbeizieht. Landschaft gibt es diese Woche noch viel. Am ersten Tag engagieren Sie einen Naturführer. Er nimmt Sie mit in seine Welt, zeigt Ihnen, aus welchen Pflanzen Sie Salat, aus welchen Sie Heilsalben machen können. Pause legen Sie beim Biosphärengastgeber ein, der genau weiß, welche schwäbischen Köstlichkeiten Sie zum Auftanken brauchen.

Weil echte Erholung erst durch den Wechsel von Bewegung und Entspannung entsteht, entscheiden Sie sich am nächsten Tag für die Therme. Schließlich wollen Sie sich im Lauf der Woche noch bei einer Rad- und einer Paddeltour auspowern. Abwechslung pur, hier in Schwaben. Dazu perfekte Bilder für Instagram und Facebook.

Wahnsinnig gerne würde ich Sie noch auf eine weitere Reise mitnehmen, an den Rhein oder an die Mosel. Herbst und Wein sind ja eine perfekte Kombination. Leider reicht mein Platz hier dafür nicht mehr aus. Aber auch so waren diese Reisen im Frühjahr und Sommer nicht nur überraschend, spannend, abwechslungsreich – sie waren auch nachhaltig. Sie haben also nicht nur sich etwas Gutes getan, sondern auch Ihren ökologischen Fußabdruck klein gehalten und damit Umwelt und Klima geschont. So schön und nachhaltig kann Urlaub in Deutschland sein – und das in immer mehr Regionen.