So unterschiedlich die Sportarten, so verschieden sind auch die Interessen und die Ansprüche der Wintersportler. Familien mit kleinen Kindern und Einsteiger sind in kleineren Skigebieten im Alpenvorland oder den Mittelgebirgen gut aufgehoben. Dort sind auch Kurzurlaube oder ein verlängertes Wochenende inklusive erschwinglicher Liftpässe und Ermäßigungen für die ganze Familie zu empfehlen.

Die Skischulen vor Ort bieten zudem Kurse für kleine Gruppen an. Die Anzahl der Abfahrten und der Pistenkilometer ist in kleineren Skigebieten zwar meist begrenzt, sie reicht aber absolut aus, um sich mit etwas mehr Übung auch an längere und steilere Hänge heranzuwagen. Wer in Begleitung eines fortgeschrittenen Skifahrers zum Winterspaß aufbricht, sollte vorher prüfen, ob weitere Pisten zum Carven und „Rocken“ zur Verfügung stehen. Sind auch Kinder dabei, achtet man am besten zusätzlich darauf, dass auch neben den Pisten für gute Abwechslung und Familienspaß gesorgt ist.

Erfahreneren Alpinisten bieten die größeren Skigebiete von schwarzen Pisten über Buckelpisten und Skirouten bis zu Funparks Skispaß satt – diese sind mit ihren umfassenden Angeboten aber auch meistens teurer. Kosten sparen können Wintersportler dabei mit Verbundskipässen und Kombipaketen, bei denen Reiseanbieter Unterkunft und Skipass kombiniert anbieten.

Trend: organisierte Skireisen

Immer beliebter werden organisierte Skireisen und Snowboardreisen für alle Altersklassen. Einer der vielseitigen Komplettanbieter dabei ist Hoefer Sport und Reisen aus Stade bei Hamburg. Ob nach Le Bettaix im weltberühmten Skigebiet Les Trois Vallées oder in österreichische Szeneorte wie Mayr-hofen: Jeder findet garantiert genau das passende Angebot.

Inklusive sind: Unterkunft, Anreise, Verpflegung, Skipass, Kurs oder Guiding und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das alles erlaubt, aber zu nichts zwingt. Was bleibt? Ein unvergesslicher Skiurlaub, der Lust auf mehr Wintersport macht ...

10 Regeln auf der Piste

Skifahren ist ein Gemeinschaftserlebnis

Beim Skifahren teilt man sich die präparierten Hänge mit einer Vielzahl weiterer Wintersportfreunde. Um sich und andere nicht zu gefährden und den Skitag für alle zu einem freudigen Erlebnis werden zu lassen, sollte man auch auf der Piste ein angemessenes Verhalten gegenüber den Mitmenschen an den Tag legen. Der Internationale Skiverband FIS hat für die Sicherheit der Skifahrer die FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder aufgestellt.

1. Rücksicht auf die anderen Skifahrer und Snowboarder

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

3. Wahl der Fahrspur

Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.

4. Überholen

Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.

5. Einfahren und Anfahren und hangaufwärts Fahren

Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Skiabfahrt einfährt, nach einem Halt wieder anfährt oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

6. Anhalten

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.

7. Aufstieg und Abstieg

Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.

8. Beachten der Zeichen

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisation beachten.

9. Hilfeleistung

Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

10. Ausweispflicht

Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben. ¢