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Fahrrad

Freiheit auf zwei Rädern: Wie Radverkehr Alltag, Freizeit und Tourismus bereichert

Großes Foto: Shutterstock, 2434758359 | Kleines Foto: Julia Baier


Christian Tänzler

ADFC-Bundesvorstand

Fahrradfahren macht Spaß. Den Fahrtwind im Gesicht, die Sonne auf der Haut. Dann die gleichmäßige Bewegung – treten, rollen, atmen. Schnell genug, um Strecke zu machen. Langsam genug, um Landschaft und Natur zu sehen, das Vogelzwitschern zu hören und das Leben zu genießen. Das macht den Kopf frei – nicht nur bei einem Fahrradausflug ins Grüne, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit oder Uni.

Kein Wunder, dass mehr Menschen Rad fahren und längere Strecken zurücklegen. 41 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen mehrmals in der Woche das Fahrrad. Im Schnitt werden dabei pro Weg 4,3 Kilometer zurückgelegt. Das E-Bike macht die Fahrt entspannter, einfacher und ist damit für viele eine echte Alternative zum Auto.

Fahrrad fahren ist gesund, hilft beim Stressabbau, spart Geld und ist gut für die Umwelt – im Alltag und im Urlaub. Jetzt schon laden die vielen Radfernwege ein, Deutschland auf dem Fahrradsattel zu erkunden. Ob am Fluss entlang oder die Berge hinauf, ob alleine, mit Freunden, mit den Kindern oder den Großeltern. Für jede Gelegenheit gibt es eine Radroute. 2024 haben laut ADFC-Radreiseanalyse 3,3 Millionen Menschen in Deutschland 4,6 Millionen Radreisen mit mehr als drei Übernachtungen gemacht. Besonders beliebt sind der Elberadweg, der Weser-Radweg und der Ostseeküstenradweg.

FAHRRAD FAHREN IST GESUND, HILFT BEIM STRESSABBAU, SPART GELD UND IST GUT FÜR DIE UMWELT – IM ALLTAG UND IM URLAUB.

Wer dabei sicher sein möchte, dass die Radreise zu einem tollen Urlauberlebnis wird, setzt dabei auf eine der ADFC-Qualitätsradrouten. Wir prüfen die Radfernwege auf Wegbreite, Oberfläche, Wegweisung, Verkehrsbelastung und viele andere Kriterien. Nur die Besten bekommen unsere beliebten Sterne.

Das Fahrrad ist bereit, die Menschen auch. Einen deutlichen Anschub brauchen jetzt die Radwege, die einen entspannt und sicher von A nach B führen. Noch fehlen sie vielerorts oder sind marode und viel zu schmal.

Hier muss die Politik ran, im Bund aber auch in den Kommunen: neue Radwege bauen, vorhandene Instand halten. Auch die Fahrradmitnahme in der Bahn muss besser werden. Zu häufig ist sie unzuverlässig, umständlich oder nicht möglich. Dabei ist die Kombination Bahn und Rad die perfekte Mischung, um im Alltag oder im Urlaub unterwegs zu sein. Aufsteigen, losfahren und gut ankommen – jederzeit und überall.

Neugierig geworden?

Spannende Tipps und tolle Radrouten gibt es hier:

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