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7 Tipps für Campinganfänger

7 Tipps für Campinganfänger
7 Tipps für Campinganfänger
Foto: Robert Lucian Crusitu/Shutterstock

Campen liegt seit Jahren im Trend und es ist kein Interessenverlust in Sicht.

Campingurlaub eignet sich für Paare und Familien gleichermaßen. Damit der erste Campingurlaub ein Erfolg wird, sieben hilfreiche Tipps.

Der Campingplatz:
Natur-, FKK-, Familien-Camping. Es gibt viele verschiedene Arten von Plätzen. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über Lage, Gegebenheiten und Ausstattung vor Ort. Und: Buchen Sie rechtzeitig! Denn in der Hauptsaison können, je nach Platzgröße, schon mal einige Tausend Menschen auf einem Platz campen. Auch ein gewisses Maß an Rücksicht ist vor Ort selbstverständlich. Über die jeweilige „Campingplatzordnung“ sollte man sich an der Platzrezeption schon bei der Anreise informieren.

Wählen Sie das Reiseziel und den Platz nie allein, beziehen Sie alle Mitreisenden mit ein. So stellt sich bereits vor der Reise eine große Vorfreude auf den Campingurlaub ein und gemeinsame Pläne für die Reisezeit können geschmiedet werden.

Die Anreise: Neben dem geeigneten Campingplatz ist auch die Frage nach der Unterkunft vor Ort entscheidend: Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil. Eine weitere Alternative: Hütten und Standcaravans. Auf immer mehr deutschen Campingplätzen werden diese geräumigen und komfortablen Urlaubsunterkünfte angeboten. Man versorgt sich selbst, hat seinen eigenen Sanitärbereich, kann aber trotzdem das Campingleben genießen. Die beliebteste Unterkunft auf Campingplätzen ist jedoch nach wie vor das Zelt – Abenteuerfaktor garantiert.

Der Urlaub: Bevor die Campingreise gebucht wird, sollten alle Beteiligten Lust auf eine solche Art von Urlaub haben. Denn damit er ein Erfolg wird, muss sich jeder auf dieses kleine Abenteuer einlassen. So sollte von Anfang an klar sein, dass während des ganzen Urlaubs nicht nur einer fürs Kochen und Abspülen zuständig ist – beim Campen macht man alles gemeinsam. Genau dieses Gefühl von Gemeinsamkeit macht für die meisten aber auch den Charme dieser Ferienform aus.

Kreativ sein. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, ohne komplizierte Anreise Ferien auf einem Campingplatz in der näheren Umgebung zu machen. Auskunft und Adressen gibt es unter anderem im DCC-Campingführer Europa.

Alternativen für Regentage im Voraus planen.
14 Tage Sonnenschein sind auch bei einem Campingurlaub nicht garantiert. Für Unternehmungen an Schlechtwettertagen kann man an der Rezeption des Platzes oder unter www.freeontour.com informieren.

Die Alternative: Reisemobilmiete. Die Miete eines Reisemobils ist ein perfekter Einstieg, um die Vorzüge der Urlaubsform „Caravaning“ kennenzulernen. Hier geht es um Freiheit, Unabhängigkeit, Naturnähe und Erlebnis. Unter www.wohnmobilvermietung.de findet man die richtigen Informationen, um einen Reisemobil- oder Wohnwagenurlaub zu planen.

Quelle: Auszüge vom Deutschen Camping-Club, Deutschlands Camping-Fachverband

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EU-Richtlinien zu Lautstärkemessungen

Wie laut ein neues Kraftfahrzeug sein darf regelt in Deutschland der §49 StVZO. Dort wird auf mehrere EU-Richtlinien verwiesen. Diese Regeln für die Typzulassung neuer Fahrzeuge gelten EU weit.

In einer vergleichsweise aufwändigen und komplizierten Messung wird das Fahrgeräusch ermittelt. Das Messverfahren ist dabei seit Jahrzehnten identisch. Nur die zulässigen Werte sind im Laufe der Jahre immer niedriger geworden. Vereinfacht gesagt muss das Fahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit bei ¾ der Nenndrehzahl (aber max. 50 km/h) auf eine 20 m lange Messstrecke zufahren und dann voll beschleunigen.

Je nach Getriebe wird die Messung im zweiten Gang (Viergang-Getriebe) oder im dritten Gang (Getriebe mit mehr als vier Gängen) ausgeführt. Das Messgerät steht dabei in der Mitte der Messstrecke mit einem Abstand von 7,5 m zur Mitte der Fahrspur. Was dann zulässig ist hängt vom Fahrzeugtyp ab (PKW, LKW, Motorrad, etc.) aber auch von z.B. der Leistung (LKW) oder dem Hubraum (Motorrad). Die zulässigen Werte nach diesem Messverfahren liegen aktuell zwischen 74 (PKW Benziner) und 80 dB für Motorräder über 175 ccm oder LKW über 150 kW. Dabei ist berücksichtigt, das diese seitlich wesentlich mehr Geräusche emittieren als ein PKW bei dem die Abgasanlage quasi durch die Karosserie gekapselt ist.

Eine vor Ort Messung des Fahrgeräusches zum Beispiel bei einer Kontrolle ist daher praktisch nicht möglich. Um bei einer Kontrolle Anhaltspunkte zu bekommen ob eine Auspuffanlage manipuliert wurde, wird für alle Fahrzeuge auch das Standgeräusch gemessen und im Fahrzeugschein mit angegeben. Dies wird bei ¾ der Nenndrehzahl in einem Abstand von 50 cm und einem horizontalen Winkel von 45° zur Auspuffmündung gemessen.

Alleine schon der geringe Abstand von 0,5m zu 7,5m beim Fahrgeräusch erklärt warum das angegeben Standgeräusch deutlich höher ist als das Fahrgeräusch. Dies verdeutlicht schon, dass eine reine Geräuschangabe in dB wenig aussagefähig ist um die Geräusche einer Lärmquelle zu beurteilen.

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