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Am liebsten mit leichtem Gepäck

Am liebsten mit leichtem Gepäck
Am liebsten mit leichtem Gepäck
Manuel Neuer privat. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft liebt es zu fotografieren. Foto: Privat

Ein Interview mit unserem Nationaltorwart Manuel Neuer über Leidenschaft und das Besondere auf Reisen zu fotografieren sowie Tipps für eine gute Fotoausrüstung.

Herr Neuer, woher kommt Ihre Leidenschaft für das Fotografieren?

Wenn man wie ich als Fußballprofi viel reist, nimmt man in kurzer Zeit viele Eindrücke auf. Und ob bei Länderspielen oder auf dem Bolzplatz: Es ist immer gut, ein Foto zu machen, um später mal seiner Familie zu zeigen, was man so alles erlebt hat.

Was reizt Sie daran besonders?

Heute kann man – dank der neuesten Digitaltechnik – natürlich viel professionellere Bilder machen als früher mit der Analogkamera. Auch wenn man nicht gerade Profifotograf ist. Insofern ist es mir wichtig, immer mit der neuesten Technik zu fotografieren, wie zum Beispiel mit meiner Sony A6000. Ihr Autofokus ist superschnell.

Sie sind beruflich und privat viel auf Reisen: Was kommt Ihnen da unterwegs alles vor die Linse?

Ich fange gern die Dynamik von Sportszenen ein. Das muss auch gar nicht immer Fußball sein. Mich fasziniert beispielsweise auch Kitesurfing. Da habe ich im letzten Urlaub am Meer auch ziemlich dynamische Schüsse gemacht.

Welche Fotografien hängen bei Ihnen zu Hause?

Ich habe vor einigen Jahren ein tolles Geschenk von Freunden bekommen. Sie haben Bilder, die besondere Momente meines Lebens festhalten, in einer Collage zusammengeführt. Das Bild schaue ich mir sehr gerne an.

Was ist Ihr Lieblingsmotiv?

Sicherlich die Bilder vom Gewinn besonderer Titel wie Weltmeisterschaft oder Champions League.

Worauf kommt es bei der Reisefotografie an?

Wenn ich reise, dann am liebsten mit leichtem (Bord-)Gepäck. Da ist es natürlich ideal, dass meine neue Systemkamera mit einem Allroundobjektiv nur ein paar Hundert Gramm wiegt. Früher wog eine Spiegelreflexausrüstung mit Wechselobjekten ja schnell mal so einige Kilo. Da bekam man im Urlaub ganz lange Arme …

Was möchten Sie unbedingt mal fotografieren? (Wohin wollen Sie also unbedingt reisen?)

Die atemberaubende Landschaft in meinem neuen Kamera-Spot in Neuseeland hat mich wahnsinnig fasziniert. Die unberührte Natur dort erinnert mich ein wenig an die Schweiz, obwohl Neuseeland von uns aus am Ende der Welt ist. Dorthin würde ich gern einmal ein paar Wochen reisen.

Welchen Tipp bezüglich der richtigen Fotoausrüstung würden Sie unseren Lesern geben?

Nehmt im Urlaub, wenn ihr mal Landschaft und lokale Sehenswürdigkeiten erkundet, unbedingt eine gut ausgestattete Kamera mit. Und vertraut nicht nur eurem Smartphone. Ihr werdet sehen: Die Qualität eurer Bilder ist es wert, eine kleine Fototasche extra dabeizuhaben. Ihr habt hinterher einfach die schöneren Erinnerungen!

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EU-Richtlinien zu Lautstärkemessungen

Wie laut ein neues Kraftfahrzeug sein darf regelt in Deutschland der §49 StVZO. Dort wird auf mehrere EU-Richtlinien verwiesen. Diese Regeln für die Typzulassung neuer Fahrzeuge gelten EU weit.

In einer vergleichsweise aufwändigen und komplizierten Messung wird das Fahrgeräusch ermittelt. Das Messverfahren ist dabei seit Jahrzehnten identisch. Nur die zulässigen Werte sind im Laufe der Jahre immer niedriger geworden. Vereinfacht gesagt muss das Fahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit bei ¾ der Nenndrehzahl (aber max. 50 km/h) auf eine 20 m lange Messstrecke zufahren und dann voll beschleunigen.

Je nach Getriebe wird die Messung im zweiten Gang (Viergang-Getriebe) oder im dritten Gang (Getriebe mit mehr als vier Gängen) ausgeführt. Das Messgerät steht dabei in der Mitte der Messstrecke mit einem Abstand von 7,5 m zur Mitte der Fahrspur. Was dann zulässig ist hängt vom Fahrzeugtyp ab (PKW, LKW, Motorrad, etc.) aber auch von z.B. der Leistung (LKW) oder dem Hubraum (Motorrad). Die zulässigen Werte nach diesem Messverfahren liegen aktuell zwischen 74 (PKW Benziner) und 80 dB für Motorräder über 175 ccm oder LKW über 150 kW. Dabei ist berücksichtigt, das diese seitlich wesentlich mehr Geräusche emittieren als ein PKW bei dem die Abgasanlage quasi durch die Karosserie gekapselt ist.

Eine vor Ort Messung des Fahrgeräusches zum Beispiel bei einer Kontrolle ist daher praktisch nicht möglich. Um bei einer Kontrolle Anhaltspunkte zu bekommen ob eine Auspuffanlage manipuliert wurde, wird für alle Fahrzeuge auch das Standgeräusch gemessen und im Fahrzeugschein mit angegeben. Dies wird bei ¾ der Nenndrehzahl in einem Abstand von 50 cm und einem horizontalen Winkel von 45° zur Auspuffmündung gemessen.

Alleine schon der geringe Abstand von 0,5m zu 7,5m beim Fahrgeräusch erklärt warum das angegeben Standgeräusch deutlich höher ist als das Fahrgeräusch. Dies verdeutlicht schon, dass eine reine Geräuschangabe in dB wenig aussagefähig ist um die Geräusche einer Lärmquelle zu beurteilen.

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