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Outdoor- Natur erleben

Warum Wandern glücklich macht

Fotos: Privat

Das einfachste Rezept, um glücklich zu sein? Für mich besteht das aus einem Paar Wanderschuhen und einem kleinen Pfad in großer Landschaft, dem ich für eine Weile einfach nur folgen muss.

Kathrin Heckmann

Bloggerin

Einen Fuß vor den andern setzen, ganz bei sich, im Hier und Jetzt sein. Mit der Sonne im Gesicht, Wind in den Haaren und Vogelgezwitscher im Ohr. Es gibt keine bessere Möglichkeit, diese Welt zu entdecken. Und gleichzeitig etwas Gutes für sich zu tun: Natürlich ist Wandern gesund, weil man sich dabei an der frischen Luft bewegt. Aber Wandern kann noch so viel mehr!

Beim Wandern machen wir das, was wir im Leben viel zu oft vernachlässigen. Wir wählen die schönsten Routen, und nicht die einfachsten, auch wenn diese vielleicht anstrengender und herausfordernder sind.

Wir wählen die schönen Routen und nicht die einfachen, auch wenn die vielleicht anstrengender und herausfordernder sind. Wir genießen jeden Moment, anstatt nur dem Ziel entgegenzuhetzen. Wir freuen uns unterwegs an den kleinen Dingen, anstatt immer nur an das nächste große Highlight zu denken. Wir gehen in unserem eigenen Tempo und fordern uns, ohne uns zu überfordern. Und wir machen zwischendurch Pausen, weil die Pausen immer noch das Schönste am Wandern sind.

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Es gibt einfach nichts Besseres, als mit dem wohlverdienten Proviant auf einem Berggipfel oder Aussichtspunkt zu sitzen, den man aus eigener Kraft erklommen hat. Denn zu dem Stolz auf sich selbst mischt sich dann dieses ganz besondere Gefühl von Freiheit und Abenteuer, das man so nur draußen in der Natur finden kann. Das dort jeder finden kann, denn man braucht dafür nicht mehr als ein Paar Wanderschuhe an den Füßen und einen Rucksack auf dem Rücken.

Es müssen nicht immer die höchsten Gipfel, die weitesten Wege und ferne Länder sein. Glück, Freiheit und Abenteuer kann man genauso beim Wandern vor der eigenen Haustür finden. Rund 200.000 Kilometer befestigte Wanderwege gibt es allein in Deutschland. Auf diesen kann man durch die wilde Bergwelt Bayerns, die mystischen Wälder des Harzes, die idyllischen Seenlandschaften Brandenburgs oder immer entlang der Küstenlinie gehen, langsam und ganz nah an allem dran.

Auch die Fernwanderwege werden immer zahlreicher, und das ist eine Erfahrung, die ich jedem nur ans Herz legen kann: Morgens aufzustehen, den ganzen Tag nichts anderes zu tun als wandern und abends ins Bett zu gehen mit dem Wissen, dass man auch am nächsten Tag nichts anderes tun muss als das, ist unglaublich befreiend. Noch dazu, wenn dieses Bett eigentlich kein Bett ist, sondern eine Isomatte in einem Zelt. Auch das geht in Deutschland, wo Wildzelten eigentlich vielerorts verboten ist, immer besser – dank eigens dafür angelegter Trekkingplätze, wie man sie zum Beispiel im Schwarzwald, in der Pfalz oder der Eifel findet. Das Abenteuer wartet überall. Und um es zu finden, muss man einfach nur die Wanderschuhe schnüren und loslaufen.

Tipp der Redaktion!

Kathrin Heckmann ist Deutschlands erfolgreichstes wanderndes Social Media Talent. Unter ‚Fräulein Draußen‘ begeistert sie ihre große Followerschaft mit atemberaubenden Aufnahmen frei nach dem Motto „Wie ich unterwegs das Große in den kleinen Dingen fand“.

Am 15. Juni 2020 erscheint ihr Buch, welches ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

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Ihr möchtet mehr über Kathrin Heckmann erfahren?

Verfolgt ihren Weg online auf fraeulein-draussen.de und auf Instagram unter @fraeulein.draussen

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