Home » News » Reiseimpfungen- Kleiner Piks, große Wirkung
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Endlich Sommerurlaub! Neben Sonnenschutz und Reiseapotheke ist die richtige Impfung das A und O für einen Schutzschild in fremden Ländern. Und nebenbei bewahrt man nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor möglichen Krankheiten nach einer Ansteckung. Ein paar Tipps für diese wichtige Prävention.

Der Rat vom Medizinmann: Eine Reise ist ideal, um beim Arzt vorab seinen Standardimpfschutz überprüfen zu lassen. Impfungen, die man als Kind erhalten hat, müssen regelmäßig aufgefrischt werden. Für ältere oder schwangere Reisende gelten oft andere Bedingungen. Wer der Kompetenz vom Hausarzt nicht traut, findet auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (www.dtg.org) reisemedizinisch zertifiziert fortgebildete Ärzte.

Das Wie und Wo: Impfungen richten sich immer nach Faktoren wie Jahreszeit, Reiseland, -ziel oder -stil, die mit zu bedenken sind. Rucksacktouris im Dschungel drohen andere Gefahren als Urlaubern im Fünf-Sterne-Deluxe-Hotel. Selbst wenige Tage in einem Hochrisikogebiet sind ohne Malariaprophylaxe lebensbedrohlich. In Kenia gelten andere Regeln als in Kärnten. Wer also beispielsweise hierzulande durch die Wälder Bayerns wandelt oder im Grün der nahen Nachbarn in der Schweiz, Österreich und Skandinavien, sollte über Zeckenimpfung nachdenken. Tollwut kann besonders in Ost- und Südeuropa drohen. Für Afrika, Asien und Lateinamerika ist der Schutz vor Polio und Typhus relevant. Speziell für das Mittelmeer raten Experten zur Impfung gegen Hepatitis A, die aber sowieso zur Basisimpfung gehören sollte.

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Die Uhr tickt: Idealerweise kümmert man sich sechs Wochen vor Reiseantritt um die Vorsorgemaßnahmen. Denn wirksamer Schutz braucht manchmal mehrere Impfungen hintereinander. Bei Pflichtimpfungen gibt es sogar einen festgelegten Zeitraum zwischen Impfung und Einreise. Wer’s dennoch versäumt: Lieber noch auf die letzte Minute impfen lassen, als komplett darauf zu verzichten.

Quelle: HEK

Die Erstattung von der Krankenkasse: Impfen kann ins Geld gehen. Reiseimpfungen aufgrund nicht beruflicher Auslandsaufenthalte sind keine Standardimpfungen und werden laut Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt. Die Krankenkassen haben jedoch die Möglichkeit, weitere Impfungen in ihren Leistungskatalog aufzunehmen. Vor der Durchführung von Impfungen und sonstigen Maßnahmen der Prophylaxe im Vorfeld von Reisen sollte die Kostenübernahme daher mit dem Versicherer besprochen werden. Seit einigen Jahren übernehmen viele Krankenkassen die Kosten für empfohlene Auslandsreiseimpfungen. Impfungen gegen Hepatitis A oder Tollwut bezahlen einige Kassen zum Beispiel ganz oder teilweise.

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