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Outdoor- Natur erleben

Die schönsten Wanderdestinationen

Fotos: Frauke Hameister

Na, wer hat Lust auf ein Abenteuer? Für die von euch, die noch nach ein bisschen Inspiration suchen, sind hier meine liebsten Wanderungen, welche ich in den vergangenen Jahren gemacht habe. Alle Wanderungen sind gut ausgeschildert und die meisten auch für Anfänger absolut machbar – also keine Scheu und rein in das Abenteuer.

Frauke Hameister

Social Media Talent & Freelance Fotografin

Nummer eins auf der Liste ist die Wanderung zum Floe Lake in Kanada. Während des Weges habe ich mir nur gedacht: Was machst du hier eigentlich? Dreh wieder um und ab ins Bett. Mit circa 22 km und knapp 1.000 Höhenmetern ist diese Wanderung für körperlich halbwegs fitte Leute gemacht und dazu recht schweißtreibend. Die meisten Meter macht man nämlich erst kurz bevor man den See selbst erreicht. Es lohnt sich und ist als Tagestour ideal.

Bleiben wir für die restlichen Empfehlungen aber einmal innerhalb Europas. Es muss ja nicht immer alles am anderen Ende der Welt sein.  Unser Nachbarland Österreich ist ganz wunderbar für alle Arten von Wanderungen. Die Menschen sind gastfreundlich und die Alpen laden zum Verweilen ein.

Zwei Favoriten: Die Wanderung zur Olpererhütte in Mayrhofen ist bei Besuchern sehr beliebt weshalb es hier tagsüber richtig Betrieb gibt. Wer sich einen Gefallen tun möchte und schon immer einmal eine Nacht in den Bergen verbringen wollte, der mietet sich in die Olpererhütte für eine Nacht ein. Der Weg ist nicht zu verfehlen und sehr gut ausgebaut. Etwa 500 Höhenmeter und je nach Geschwindigkeit kann man circa zwei Stunden dafür einplanen.

Außerdem sehr empfehlenswert für alle, die gern einen ganzen Tag unterwegs sein möchten:
Die Wanderung zur Coburger Hütte bei Ehrwald. Unterwegs kommt man an zwei faszinierenden Seen und einigen Almhütten vorbei und kann an klaren Tagen sogar die Zugspitze sehen. Auch hier kann man übernachten und der Kaiserschmarrn hat, meiner Meinung nach, eine Auszeichnung verdient. Wer sich ein paar Höhenmeter sparen will, kann mit einer Bergbahn ein wenig abkürzen.

Wir machen noch einen kleinen Abstecher in die Schweiz. Kein Geheimtipp, aber durchaus empfehlenswert: der Öschinensee. Der See erinnert mich an Kanada und ist im Sommer wirklich sehr empfehlenswert, da hier auch gegrillt und gebadet werden kann. Hoch geht es zu Fuß oder mit einer Bergbahn, von dort kann man sich von einem Elektroshuttle direkt an den See bringen lassen.

Wer seine Definition von der Farbe Türkis erneuern möchte, der macht einen Abstecher zum Pizol See. Je nachdem wie viel Zeit und Beinarbeit man investieren möchte, kann man mit der Bahn ganz hoch zu einer Hütte fahren und läuft von dort noch ca. 45 bis 60 Minuten hinauf bis zum See. Wer viel Zeit und gute Knie mitbringt, kann auch die 5-Seen-Wanderung von dort starten.

Wir begeben uns in den Norden Europas und damit in das Land welches mich absolut in seinen Bann gezogen und seitdem nicht mehr losgelassen hat. Wer Lust auf Camping hat und sich nicht immer einen Kopf darüber machen möchte, wo er das Zelt als nächstes aufschlägt, findet in Norwegen wohl seinen Frieden.
Hier gibt es so viel zu entdecken. Im Süden ist Preikestolen wohl das absolute Must-Visit.

Wer in den Norden fährt, der darf auch die Lofoten nicht verpassen und der Kvalvika Beach ist einer der schönsten Strände der Welt, wenn man mich fragt. Der Strand sieht auch von oben klasse aus und ist sowohl im Sommer als auch im Winter gut zu erreichen. Der Strand selbst ist für Anfänger zu empfehlen. Für die Wanderung hoch zu Ryten (so heißt die Klippe, von der man den Strand sieht) braucht man ein wenig Kondition. Was bis vor kurzem noch als die gefährlichste Wanderung auf den Lofoten galt, wurde nun mit einer großen Treppe ausgebaut und ist jetzt wesentlich besser zu erreichen. Die Rede ist von der Reinebringen Wanderung. Von hier oben hat man einen großartigen Ausblick auf das Dorf Reine, die rundumliegenden Berge und das Meer. Im Winter ist es nicht für Leute ohne viel Erfahrung in den Bergen zu empfehlen. Schnee, Eis und Wind können einem hier schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Im Sommer hingegen ist es ein absoluter Traum, denn dank der Treppe braucht man hier nur noch ca. 45 bis 60 Minuten hoch. Die letzten paar Meter sind noch immer ohne Treppe. Hier muss man eventuell mit den Händen etwas nachhelfen und hochkraxeln. Bei Regen muss man aufpassen, dass man nicht rutscht und sich der Klippe zu schnell nähert, welche dann doch recht abrupt kommt. Hier ist der Adrenalinstoß definitiv garantiert.

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Verfolgen Sie ihren inspirierenden Weg unter www.frauki.com und auf Instagram @frauki

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