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Reisen: Ein Grundbedürfnis, das den eigenen Horizont erweitert

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Als langjähriger Berufspilot war es mir persönlich schon immer wichtig Zeit zu haben, die Reiseziele in den sogenannten “Layovers” zu erkunden.

Werde ich Mal von Sorgen geplagt, kann ich diese auf meinen Trips um die Welt umgehend vergessen, bekomme meinen Kopf wieder frei, kann mich wieder sortieren und schlussendlich neue Kraft tanken.

Reisen ist meiner Meinung nach ein Grundbedürfnis, welches den eigenen Horizont stark erweitert. Tauscht man sich persönlich mit Einheimischen aus, lernt man so viel Neues über fremde Kulturen. In einer Zeit, in der wir uns vielleicht auch irgendwo immer weiter Entfremden, ist es wichtig, über den Tellerrand zu schauen. Andere Menschen und ihre Bräuche und Kulturen inspirieren und regen dazu an, wieder mehr an das „Wir“ zu denken.

Es ist ein wenig bedenklich, zu welchem Luxusgut das Reisen geworden ist. Ich reise individuell und stelle immer wieder fest, wie viel mehr man erleben kann, wenn man abseits der teuren Boutique-Hotels, unberührte und touristisch nicht ganz so erschlossene Gebiete erkundet. An den „geheimen Hotspots“ erlebt man die Länder noch in ihrer reinen Form. Ich genieße auch die Zeit in inhabergeführten Hotels sehr. Dort bekommt man, auch im Austausch mit den Einheimischen, besondere Einblicke in die lokalen Lebensweisen.

Foto: Privat

Egal, ob ich nur für einen kurzen Zwischenstopp oder einen längeren Zeitraum in einem neuen Land bin. Ich versuche immer, möglichst viel von dem aufzusaugen, was dort um mich herum passiert.

Gerade, wenn man, egal ob berufsbedingt oder privat, viel reist, macht man unterschiedlichste Erfahrungen. Es gibt Momente, die erden, aber genauso erlebt man Neues, was einen in Staunen versetzt. Diese Dinge nimmt man auch nachdem man abgereist ist mit und erinnert sich immer wieder zurück. Was man auf Reisen lernt bleibt auch für das restliche Leben von großer Bedeutung.

Man bereichert sich quasi an den verschiedensten Traditionen, Lebenseinstellungen und Gefühlen, die man auf seinem Weg um die Welt erleben kann. Gerade deswegen kann ich dem Sprichwort „Reisen ist der beste Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden“ nur vehement zustimmen. Deswegen appelliere ich an euch, reist durch die Welt. Erkundet Neues und nehmt all die Erinnerungen mit in den Alltag, ihr werdet es nicht bereuen.

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Mehr über Patrick auf seinem Instagram-Profil @pilotpatrick .

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Mit dem Kreuzfahrtschiff die Welt entdecken

Wenn uns der Wind um die Nase weht, die Luft leicht salzig schmeckt und wir bis zum Horizont über das Meer schauen können, dann hüpft unser Herz vor Freude. So war es schon früher, als wir unsere Kindheit und Jugend in Schweden verbrachten. Uns zog es oft auf das Meer und so lag es nahe, den Familienurlaub auch mal auf einem Kreuzfahrtschiff zu verbringen. Die Neugier war groß. Was hat das Schiff alles zu bieten und was macht man eigentlich an einem Seetag? Wie ist es, jeden Tag in einer neuen Stadt aufzuwachen? Eine völlig neue Dimension des Reisens. 

Nach der ersten Familienkreuzfahrt im Jahr 2009 waren wir vom Kreuzfahrtfieber gepackt. Es war eine Reise im westlichen Mittelmeer über die Weihnachtstage. Ein echtes Erlebnis. An Bord war alles geschmückt, es gab Essen mit mehreren Gängen, sogar ein Gottesdienst fand statt. Man kann sich gar nicht vorstellen, was einem an Bord eines Kreuzfahrtschiffes alles geboten wird. Seitdem hat sich unser Leben verändert. Jedes Jahr wurde unser Urlaub ein Kreuzfahrtabenteuer. Wir lernten zahlreiche Städte, Länder, Kulturen, Gerichte und auch viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe kennen. Unsere ersten Reisen führten uns ins Mittelmeer: Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. Die Länder in denen man häufig Urlaub macht und man die Städte gut auf eigene Faust erkunden kann.

Das Reisen auf einem Kreuzfahrtschiff ist sehr bequem. Einmal an Bord bleibt der Koffer ausgepackt in der Kabine und unser Hotel reist praktisch mit uns mit. Während man schläft, bringt einen das Schiff zum nächsten Hafen, wo es dann von morgens bis spät am Nachmittag wieder auf Entdeckungstour für die Passagiere geht. Heute Italien, morgen Spanien und übermorgen Frankreich. 

Inzwischen haben wir nicht nur Häfen im westlichen und östlichen Mittelmeer, Nord- und Westeuropa entdeckt, sondern auch den Atlantik überquert, die Karibik und Alaska per Schiff bereist. Einer unserer Lieblingshäfen ist Barcelona, dort gibt es so viel zu entdecken. Eine beeindruckende Markthalle, die Fußgängerzone La Rambla, viele Tapasbars, kunstvolle Gebäude und ein pulsierendes Leben. Nach einem erlebnisreichen Tag an Land gehen wir dann glücklich und voller Eindrücke zurück an Bord. Wenn das Schiff dann gegen Abend den Hafen verlässt, lassen wir am liebsten den Tag an Deck ausklingen. Dabei beobachten wir die sich entfernenden bunten Lichter an der Küste und lassen das Erlebte Revue passieren. 

Danach beginnt das Leben an Bord, denn auch die Schiffe selbst haben viel zu bieten. Von atemberaubender Unterhaltung im Theater über kulinarische Genüsse in den Restaurants bis hin zum erholsamen Spa-Angebot ist für jeden etwas dabei. Je nach Interesse sollte man für sein Kreuzfahrtabenteuer das passende Schiff aussuchen. Kleine Schiffe können eher auch in Häfen abseits der üblichen, vielbefahrenen Routen anlegen. Größere Schiffe werden mittlerweile selbst zum Reiseziel und bieten viel Abwechslung an Bord. Die Angebote reichen vom Theater mit verschiedenen Shows, einem Open-Air-Kino und vielen Bars bis hin zur Kartbahn, Eislaufbahn und Wasserrutschenwelt. 

Für uns ist eine Kreuzfahrt der perfekte Urlaub, weil man in kurzer Zeit viel erleben kann und sich gleichzeitig wunderbar auf dem Meer erholt. Seit 2015 teilen wir unsere Erfahrungen auch auf unserem Kreuzfahrtblog Cruise Sisters (www.cruise-sisters.de) und im neuen Jahr wird unser erstes Buch erscheinen mit Geheimtipps für die Entdeckung der Häfen im westlichen Mittelmeer.

Information

Sie möchten mehr über Juliet und Janice erfahren? Dann schauen Sie doch mal auf ihrer Website www.cruise-sisters.de vorbei.

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