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Urlaub in den Bergen

Urlaub in den Bergen
Urlaub in den Bergen
Vielfalt erleben. Ob Adrenalin-Kick, ausgedehnte Wanderungen oder romantische Spaziergänge. Für Abenteurer, Verliebte und Familien. Foto: dolomite-summits/Shutterstock

Berge im Sommer, das ist etwas für die Alten, Berge im Winter nur für die skibesessenen jungen Leute.

Diese Vorurteile halten sich zwar bei einigen Flachlandländern der norddeutschen Tiefebene, aber sie sind seit Langem passé. Schon lange ist die Bergwelt nicht mehr das Reservat für die Generation 50plus, die geruhsam Bergwanderungen und Spaziergänge unternimmt und frische Luft tankt.

Trendsportarten in den Bergen

Mountainbiking, Geocaching oder Riverrafting in zerklüfteten Bergbächen, Drachen- oder Gleitschirmfliegen sind inzwischen feste Bestandteile eines jeden Bergsommers und ziehen immer mehr erlebnishungrige junge Leute an.

Für jeden etwas dabei

Um es kurz zu sagen: Die Berge bieten rund ums Jahr für die ganze Familie ein vielfältiges Angebot. Und möglicherweise mehr als anderswo findet man hier Traditionen, in den Alpentälern und auf den Almen haben sich Brauchtümer seit Jahrhunderten gehalten. Ein Großteil des Deutschlandbildes im Ausland wird von diesen Kulturgütern geprägt.

Dazu gehört vor allem eine deftige, bodenständige Gastronomie, aber nicht nur: Auch Topgastronomen bieten ihre Kreationen feil, wie etwa Tobias Eisele im Landhaus Freiberg in Oberstdorf oder viele andere seiner Kollegen in den deutschen, österreichischen, italienischen und französischen Alpen auch.

Bergromantik

Berge, das ist immer etwas für die Sinne: Friedrich Schiller ist vom Wilhelm Tell begeistert und beschreibt das schweizerische Nationalepos, Thomas Mann schickt seinen Doktor Faustus zur Erholung in die Berge. Vor allem im 19. Jahrhundert sind die Berge, die fernab aller Industrialisierung liegen, ein Zufluchtsort für Natur- und Romantikliebhaber. „Heidi“ lässt grüßen. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

Aktuell wie nie

Denn die Berge verwöhnen alle Sinne. Grüne Almen und Matten, von Blumen übersäte Bergwiesen, Enzian und Edelweiß, die schneebedeckten Berge. Sprudelnde Flüsse in grünen Tälern. Natürlich gehört das Wandern und Kraxeln in alpinen Höhen zu den Herausforderungen in den Alpen, wer es jedoch etwas gemütlicher mag, kann auch in Tal- und mittleren Lagen unterwegs sein. In vielen Bereichen kann dies sehr reizvoll sein.

Aktiv und beschaulich im Winter

Im Winter wandelt sich das Gesicht der Berge völlig. Dann sind sie ganz in Besitz der Wintersportler. Abfahrtsski und Langlauf, Snowboarden, aber auch Rodeln oder etwas gemütlicher Eisstockschießen, eine romantische Kutschfahrt, dick eingemummelt, können dann auf solch einem winterlichen Programm stehen. Und auch Winterwanderungen kann man unternehmen.

Viele Gemeinden haben dafür eigens Winterwanderwege eingerichtet, die regelmäßig geräumt werden. Glitzernder Schnee auf den stillen, weiten Wiesen, schneebedeckte Wipfel – und das alles bei strahlendem Sonnenschein vor der Kulisse schneebedeckter Berge. Ein Narr, wem dabei nicht das Herz aufgeht.

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